Falscher Brandanschlag
AfD-Mitglied zündet eigenes Auto an - und beschuldigt Linke
Ein AfD-Mitglied in Uffenheim hat sein eigenes Auto angezündet und versucht, die Schuld dafür politisch linksgerichteten Gruppierungen in die Schuhe zu schieben, so ein Bericht des Polizeipräsidiums Mittelfranken. Nach dem Brand des Autos hatte zunächst der Staatsschutz wegen Verdachts auf eine politisch motivierte Tat ermittelt. Der Mann habe aber gestanden, den Brand selbst gelegt und einen angeblichen Drohbrief der Antifa gefälscht zu haben. Nachdem die AfD direkt nach dem Vorfall noch von einem „feigen Anschlag“ gesprochen hatte, sollen nun parteiinterne Ordnungsmaßnahmen gegen die betreffende Person eingeleitet werden, heißt es aus dem AfD-Ortsverband Neustadt/Aisch. Es handele sich lediglich um Fehlverhalten einer Einzelperson, so der AfD-Landeschef Stephan Protschka. Unmittelbar nach dem Brand hatte Protschka die Reaktion der AfD-Gliederungen gerechtfertigt.