Vetternwirtschaft

Markus Frohnmaier: AfD-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg bestätigt neue Vorwürfe

Quelle: Die Zeit
Markus Frohnmaier: AfD-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg bestätigt neue Vorwürfe
Bildquelle: PantheraLeo1359531, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Gegen den Spitzenkandidaten der AfD in Baden-Württemberg, Markus Frohnmaier, sind neue Vorwürfe der Vetternwirtschaft bekannt geworden. Gegenüber dem Portal The Pioneer bestätigten Frohnmaiers Anwälte, dass seine Ehefrau in den vergangenen zwölf Monaten bei drei AfD-Abgeordneten aus dem Landesverband Baden-Württemberg beschäftigt war. Auch Frohnmaier selbst bestätigte die Berichte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, bezeichnete die Beschäftigungsverhältnisse jedoch als „vollständig rechtmäßig“. Von unzulässigen Anstellungen oder zwielichtigen Absprachen könne keine Rede sein, die Berichte seien eine „Anti-AfD-Kampagne“. Die AfD ist seit Monaten auf Landes- und Bundesebene in immer mehr Skandale um Vetternwirtschaft verwickelt. SPD-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg Andreas Stoch kritisierte einen „inakzeptablen Umgang mit öffentlichen Geldern“, FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke bezeichnete die Anstellungskonstrukte als „unerträglich“.