Städtetag

"Deutschlandticket-Preis einfrieren, aber Bund muss bezahlen"

Quelle: SWR
"Deutschlandticket-Preis einfrieren, aber Bund muss bezahlen"
Bildquelle: Clic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Leiter des Dezernats Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen, Verkehr hat beim Deutschen Städtetag Hilmar von Lojewski die Forderung mehrerer Verkehrsminister unterstützt, den Preis für das Deutschlandticket einzufrieren. Der Tankrabatt bevorteile diejenigen, die viel Auto fahren und sei „absolut widersinnig.“ Der Staat dürfe nicht Benzin subventionieren, während Bus- und Bahnfahren immer teurer werde.

Die Kosten für das Deutschlandticket von drei Milliarden Euro teilen sich bislang der Bund und die Länder. Dieser Betrag reiche allerdings nicht aus, um die Mindereinnahmen der Verkehrsbetriebe zu kompensieren, so von Lojewski. Der Bund müsse eine Preisdeckelung des Tickets bei steigenden Kosten mittragen. Der Verkehrsexperte bewertet das Deutschlandticket insgesamt positiv, seit der Einführung seien besonders im Regional- und Nahverkehr mehr Pendler im ÖPNV unterwegs. Eine spürbare Reduzierung des Autoverkehrs habe es jedoch bislang nicht bewirkt.

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