Migrationshintergrund
Ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland hat Einwanderungsgeschichte
Laut dem Statistischen Bundesamt hat mehr als ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland eine Einwanderungsgeschichte. Im vergangenen Jahr wurden darunter 21,8 Millionen Menschen gezählt. Die Zahl der Eingewanderten sei deutlich schwächer angestiegen als in den Vorjahren, so das Statistische Bundesamt.
Eine Einwanderungsgeschichte haben Menschen, die entweder selbst oder deren beide Elternteile seit 1950 nach Deutschland eingewandert sind. Jede fünfte in Deutschland lebende Person ist demnach selbst eingewandert. Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung seien Personen mit Einwanderungsgeschichte jung, so die Statistiker. Von den selbst eingewanderten jungen Erwachsenen im Alter von 25 bis 34 Jahren hatte ein Drittel einen akademischen Abschluss. Etwa ebenso viele hatten jedoch keinen beruflichen Abschluss und befanden sich weder in Bildung noch in Ausbildung.
Die meisten Eingewanderten der ersten Generation stammen laut der Erhebung aus Polen und der Türkei mit jeweils 1,5 Millionen Menschen, gefolgt von der Ukraine mit 1,3 Millionen und Russland und Syrien mit jeweils einer Million.