Zuschüsse und Umlagenabschaffungen sollen Strom und Gas günstiger machen
Energiepreise: Staat greift dämpfend ein – was sich für Kunden ändert
Die Bundesregierung plant ab Januar 2026 Entlastungen bei Strom- und Gaskosten durch Milliardenzuschüsse. Die Senkung der Netzentgelte für Strom und die Abschaffung der Gasspeicherumlage sollen zu einem Rückgang der durchschnittlichen Preise führen. Experten erwarten, dass die Stromkosten für Haushalte aufgrund gesunkener Großhandelspreise und niedrigerer Netzgebühren leicht sinken werden. Der Bundeszuschuss von 6,5 Milliarden Euro soll die Übertragungsnetzkosten reduzieren, was sich positiv auf die Stromrechnung auswirken könnte. Allerdings hängt die tatsächliche Entlastung von den jeweiligen Tarifen der Energieversorger ab. Regionale Unterschiede sind zu erwarten, da die Höhe der Entlastung von der Struktur der Verteilnetze abhängt. Gaskunden profitieren von der Abschaffung der Gasspeicherumlage, jedoch steigen die Gasnetzentgelte im Durchschnitt um 11 Prozent, was die Entlastung teilweise ausgleicht. Insgesamt wird eine moderate Senkung der Energiekosten für Verbraucher prognostiziert.