Verfahren gegen ehemals Twitter
EU ermittelt gegen Elon Musks Chatbot Grok
Die EU-Kommission hat nach dem Skandal um sexualisierte KI-Bilder ein Verfahren gegen die Online-Plattform X (ehemals Twitter) eingeleitet. Dem Unternehmen von Elon Musk wird vorgeworfen, die Risiken bei der Einführung des KI-Chatbots Grok nicht ausreichend bewertet und begrenzt zu haben. Nutzer konnten den Chatbot dazu auffordern, Bilder zu sexualisieren; an Silvester entschuldigte sich Grok für die Erstellung sexualisierter Darstellungen von minderjährigen Mädchen. Die EU prüft deshalb auch mögliche Verstöße im Bereich des Kinderschutzes. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte: "In Europa werden wir unvorstellbares Verhalten wie das digitale Entkleiden von Frauen und Kindern nicht tolerieren."
Das Verfahren könnte neue Spannungen mit den USA auslösen. Zuvor hatte die amerikanische Regierung nach Strafzahlungen von X die EU scharf kritisiert – man sprach von Zensur und verhängte Einreiseverbote gegen einige Verantwortliche.