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Fußball-WM 2026

Die WM-Spiele in den USA müssen boykottiert werden

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Die WM-Spiele in den USA müssen boykottiert werden
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Der Politikwissenschaftler Erik Schwartz plädiert dafür, Spiele der Fußball-WM in den USA politisch zu boykottieren, um auf Menschenrechtsverletzungen unter Präsident Donald Trump aufmerksam zu machen. Die WM sei ein Ereignis mit hohem symbolischem und politischem Wert, das Regierungen gezielt zur Imagepflege nutzten. Deshalb eigne sie sich auch als Druckmittel. Schwartz argumentiert, dass die internationale Gemeinschaft grundsätzlich das Recht habe, Menschenrechtsverletzungen zu kritisieren – ein Prinzip, das Trump selbst regelmäßig gegenüber anderen Staaten vertrete.

Die US-Regierung unter Trump hat dieses Maß an Machtmissbrauch erreicht, etwa durch das Vorgehen gegen Migrant:innen, den Einsatz von Bundesbehörden in oppositionell regierten Städten und ein Klima der Straflosigkeit. Externer Druck könne Wirkung zeigen, wie frühere politische Rückzüge Trumps belegten. Da Trump die WM als persönliche Prestigeangelegenheit betrachte, würde ein gezielter Boykott von Spielen in den USA ein starkes Signal senden. Schwartz betont, dies richte sich nicht gegen das US-amerikanische Volk, sondern solle Solidarität mit Betroffenen zeigen und Regierungen dazu bewegen, Menschenrechte nicht nur rhetorisch, sondern praktisch zu verteidigen.

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