Nächster Nestlé-Skandal
Justiz prüft nach neuem Rückruf von Nestlé-Babynahrung Todesfälle
Nestlé hat seinen Rückruf von Säuglingsnahrung ausgeweitet, nachdem Frankreich den Grenzwert für das Gift Cereulid gesenkt hat. Die französische Justiz prüft einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Tod zweier Säuglinge und Produkten der Nestlé-Marke Guigoz, betont aber, dass es dafür bislang keine Beweise gibt. Ergebnisse der Ermittlungen werden in den kommenden Tagen erwartet.
Cereulid wurde in Zutaten aus einer chinesischen Fabrik gefunden, die mehrere Hersteller beliefert, darunter auch Danone und Lactalis. Die Funde führten zu Rückrufen in mehreren Ländern. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) legte nun erstmals einen speziellen Sicherheitsrichtwert für Cereulid in Babynahrung fest.