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Beziehungen zu Saudi-Arabien

Kanzler Merz möchte Beziehungen zu Saudi-Arabien erweitern

Quelle: Tagesschau
Kanzler Merz möchte Beziehungen zu Saudi-Arabien erweitern
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Saudi-Arabien rückt für die Bundesregierung als strategischer Partner zunehmend in den Fokus. Innerhalb weniger Tage reisten Umweltminister Carsten Schneider (SPD), Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Bundeskanzler Friedrich Merz (ebenfalls CDU) in den Golfstaat. Ziel ist es, neue Partnerschaften aufzubauen und Abhängigkeiten von China und den USA zu verringern. Im Mittelpunkt standen vor allem Energiefragen, insbesondere der Ausbau erneuerbarer Energien und der Import von grünem Wasserstoff. Reiche vereinbarte mit Saudi-Arabien eine vertiefte Energiepartnerschaft, begleitet von einer großen Wirtschaftsdelegation. Geplant ist unter anderem, künftig grünen Wasserstoff über den Hafen Rostock nach Deutschland zu liefern.

Saudi-Arabien investiert massiv in erneuerbare Energien und will sich wirtschaftlich breiter aufstellen, erwartet aber verlässliche Abnehmer und eigene Vorteile. Viele der Vereinbarungen gelten bislang als Absichtserklärungen, konkrete Projekte müssen sich erst noch bewähren. Kritisch gesehen wird, dass Menschenrechte bei den Gesprächen kaum eine Rolle spielten, obwohl Organisationen wie Amnesty International die Lage weiterhin scharf kritisieren. Kanzler Merz kündigte dennoch an, die Kooperation mit Saudi-Arabien deutlich auszubauen – wirtschaftlich, geopolitisch und perspektivisch auch sicherheitspolitisch.

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