Konsumstimmung
Kauflaune bei Verbrauchern zum Jahresbeginn verbessert
Zu Jahresbeginn hat sich die Konsumstimmung in Deutschland leicht aufgehellt. Das Konsumklima für Februar stieg laut GfK und Nürnberg Institut für Marktentscheidungen um 2,8 Punkte auf minus 24,1 Zähler. Ausschlaggebend waren höhere Einkommenserwartungen, begünstigt durch den gestiegenen Mindestlohn und nachlassende Inflationsängste. Auch die Anschaffungsneigung legte zu, bleibt aber weiterhin im negativen Bereich.
Trotz der Erholung warnen die Institute vor verfrühtem Optimismus. Geopolitische Spannungen und mögliche Handelskonflikte könnten die Konsumstimmung schnell wieder eintrüben. Parallel dazu zeigt sich der Arbeitsmarkt zwar etwas stabiler, insbesondere in der Industrie bleibt er jedoch unter Druck, vor allem in der Auto- und Metallbranche.
Das Konsumklima misst die Stimmung der Verbraucher:innen in Deutschland. Dafür werden monatlich rund 2.000 Befragungen zu Einkommenserwartungen, Sparneigung und der Bereitschaft zu größeren Anschaffungen ausgewertet. Der Index gilt als Frühindikator dafür, wie sich der private Konsum in den kommenden Monaten entwickeln könnte.