Koalition einigt sich auf Heizungsgesetz mit Kostenbeteiligung für Vermieter

Quelle: Tagesschau
Koalition einigt sich auf Heizungsgesetz mit Kostenbeteiligung für Vermieter
Bildquelle: unsplash Sandra Grünewald

Union und SPD haben sich nach langem Streit auf neue Regeln für das Heizen geeinigt, die vor allem Mieter spürbar entlasten sollen. Wenn Vermieter weiterhin Gas- oder Ölheizungen einbauen, sollen sie künftig einen Teil der dadurch entstehenden Kosten selbst übernehmen, da diese durch steigende CO2-Preise immer weiter anziehen und nicht mehr allein von den Mietern getragen werden sollen. Gleichzeitig rückt die Koalition von der bisherigen Vorgabe ab, dass neue Heizungen zu einem festen Anteil mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Gas- und Ölheizungen bleiben also erlaubt, sollen aber ab 2029 schrittweise stärker mit klimafreundlicheren Brennstoffen betrieben werden. Förderungen für den Austausch alter Heizungen sollen weiterlaufen. Die Regierung sieht darin einen tragfähigen Kompromiss zwischen Mietern und Vermietern, während aus der Opposition und von Umweltverbänden Kritik kommt, dass der Klimaschutz dabei zu vernachlässigt werden könnte.