Renteneintritt:
Länger arbeiten trotz regional ungleicher Lebenserwartung?
Quelle: Tagesschau
Die Rente ist ein umstrittenes Thema. Eine aktuelle Forderung in der Debatte um entsprechende Reformen ist es das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln.
Die Linke kritisiert diesen Ansatz. Die rentenpolitische Sprecherin der Linken, Sarah Vollath, weist darauf hin, dass die immer weiter steigenden lokalen Unterschiede der Lebenserwartungen bei diesem Vorschlag keine Berücksichtigung finden und somit diskriminierend seien.
Die größten Unterschiede gibt es zwischen Ost- und West-Deutschland. Während der letzten 10 Jahre ist im ehemaligen DDR-Gebiet die Lebenserwartung der Männer um 1,1 Monate gesunken. Westdeutsche Männer hingegen haben ihre durchschnittliche Lebenserwartung um 6 Monate gesteigert.