Statistisches Bundesamt
Mehr als jede neunte Person lebt in Deutschland auf zu wenig Wohnraum
Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes leben in Deutschland 11,7 Prozent der Bevölkerung in einer überbelegten Wohnung. Zum Vergleich: Der EU-Durchschnitt liegt bei 18,8 Prozent.
Von Überbelegung spricht man laut Statistischem Bundesamt, wenn in einer Wohnung kein Gemeinschaftsraum oder weniger als ein Raum pro Paar und pro weiterer volljähriger Person existiert. Bei Paaren sollen sich maximal zwei Kinder unter 12 Jahre ein Zimmer teilen und für ältere Kinder sollte bei unterschiedlichem Geschlecht ein Extra-Raum zur Verfügung stehen, sonst gelten auch diese Wohnungen als überbelegt.
Der Wert in Deutschland ist seit fünf Jahren kontinuierlich gestiegen. Besonders betroffen seien Personen mit Kindern, Erwachsene mit ausländischer Staatsangehörigkeit sowie von Armut bedrohte Personen, so das Statistische Bundesamt. Kinder und Jugendliche lebten zudem häufiger beengt als Menschen ab 65 Jahren.