"No Kings"-Proteste
Auch Republikaner wenden sich wegen des Iran-Kriegs von Trump ab
Die „No Kings“-Demonstrationen, die für heute in den USA geplant sind, könnten zur bisher größten Protestaktion gegen US-Präsident Trump werden, so die Politologin und USA-Expertin Cathryn Clüver Ashbrook. An den Protesten könnten auch viele Menschen teilnehmen, die sich zum politisch unabhängigen Lager zählen, aber mit dem Iran-Krieg und gestiegenen Preisen unzufrieden sind. Selbst viele Republikaner wenden sich besonders in der Iran-Frage vom US-Präsidenten ab. Die „MAGA-Medienopposition“ mit bekannten Podcastern, die großen Einfluss auf die Anhänger der MAGA-Bewegung von Trump haben, und von denen sich viele vehement gegen den Krieg stellen, sei laut Clüver Ashbrook allerdings noch bedeutender und lauter.
Zum dritten Mal seit dem Amtsantritt von US-Präsident Trump sind für heute in den Vereinigten Staaten landesweite Proteste geplant, laut den Organisatoren wurden mehr als 3.000 Kundgebungen angemeldet. Bei den „No Kings“ Protesten im vergangenen Oktober beteiligten sich mehr als sieben Millionen Menschen in allen 50 US-Bundesstaaten.