Verkehr

Zu laut, zu dreckig, zu teuer – die Städter wenden sich vom Auto ab

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Zu laut, zu dreckig, zu teuer – die Städter wenden sich vom Auto ab
Bildquelle: via Pixabay

In vielen Großstädten zeichnet sich eine Politik der Verkehrswende ab. Eine Verkehrspolitik mit dem Auto als zentraler Fokuspunkt, dem sich alles andere unterordnen muss, wird von vielen Menschen nicht mehr akzeptiert. Das hat oft weniger ökologisch-ideologische Motive, als vielmehr praktische und pragmatische Gründe. Autos und Straßenverkehr beanspruchen einen großen Teil der Stadtfläche, verursachen Staus, Lärm, und gesundheitsgefährdende Abgase, die auch Nicht-Autofahrer betreffen. In Paris wurden bereits unter der vorigen Bürgermeisterin Anne Hidalgo Maßnahmen umgesetzt, die den Autoverkehr in der Stadt erfolgreich reduziert haben. In München will der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (B90/Die Grünen) Verbesserungen bei U-Bahnen, Straßenbahnen, Rad- und Fußgängerwegen. Das Auto spielte in Krauses Wahlkampf keine Rolle.