SPD wirbt für stufenweisen Zugang zu Social Media für besseren Jugendschutz
Vertreter der SPD fordern eine Begrenzung des Zugangs von Social Media für Kinder und Jugendliche. Nach längerem internen Ringen wurde ein parteiinterner Kompromiss gefunden. Demnach soll der Zugang zu sozialen Medien wie TikTok, Instagram oder X für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren nicht mehr erlaubt sein, für 14- und 15-Jährige soll eine eingeschränkte Jugendversion der jeweiligen Plattform angeboten werden müssen. Erst ab dem Alter von 16 Jahren soll es beim herkömmlichen Zugriff bleiben. Der Vorschlag hätte dabei auch Einfluss auf alle anderen - auch erwachsenen - Nutzer: Nach Vorstellung der SPD sollen sogenannte „algorithmische Empfehlungssysteme“ künftig standardmäßig deaktiviert bleiben.
Die dazu notwendige Altersidentifikation der Nutzer soll durch Erweiterung des EU Digital Identity Wallet sichergestellt werden, in dem Dokumente wie Personalausweis oder Führerschein ab 2027 in Deutschland gebündelt werden sollen.