Stadt Leipzig prüft Sicherheitskonzept nach tödlichem Vorfall

Quelle: Zeit
Stadt Leipzig prüft Sicherheitskonzept nach tödlichem Vorfall
Bildquelle: unsplash Katie Gerrard

Nach der tödlichen Fahrt in der Leipziger Innenstadt ist der 33-jährige Verdächtige zunächst in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Das hat ein Richter entschieden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann zur Tatzeit psychisch beeinträchtigt gewesen sein könnte. Ob seine Schuldfähigkeit deshalb eingeschränkt war, muss noch geprüft werden. Am Montag starben bei dem Vorfall zwei Menschen, mehrere weitere wurden verletzt. Gegen den Mann wird unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes ermittelt.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sicherte eine schnelle Aufklärung der Tat zu. Auch die Stadt Leipzig will nun ihr Sicherheitskonzept für die Innenstadt überprüfen. Der Mann konnte offenbar ohne größere Hindernisse in die Fußgängerzone fahren. Am Dienstag kamen mehrere Hundert Menschen in der Nikolaikirche zusammen, um der Opfer zu gedenken. Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) dankte den Einsatzkräften und Helfenden und sprach vom Zusammenhalt in Leipzig.