Tempo 30 reduziert Unfälle und hat kaum Einfluss auf die Fahrzeit.
Studie zu Tempo 30: Sicherheitsgewinne ohne nennenswerte Zeitverlängerung im Verkehr
Quelle: Zeit
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Eine Studie der Björn-Steiger-Stiftung zeigt, dass Tempo 30 auf Straßen zu weniger Unfällen führt, ohne dass die Fahrtzeiten signifikant steigen. Die Untersuchung umfasste 14 Städte, darunter Berlin, Graz und London. In Graz sank die Unfallzahl zwei Jahre nach Einführung des Tempolimits um 12 Prozent, während in Bologna und Edinburgh Rückgänge von 13 und 43 Prozent verzeichnet wurden. Die Wahrscheinlichkeit tödlicher Verletzungen bei Fußgängern verringert sich bei niedrigeren Geschwindigkeiten erheblich. Die Studie weist darauf hin, dass die Einführung von Tempo 30 die Verkehrssicherheit verbessert und die Lebensqualität steigert. Zudem wird empfohlen, Tempo 30 an hochfrequentierten Schulwegen und Zebrastreifen konsequent anzuwenden. Das Umweltbundesamt unterstützt die Einführung von Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in Städten. Die Umwelthilfe fordert bundesweit Tempo 30 in geschlossenen Ortschaften, um die positiven Effekte zu maximieren.