Die USA planen, die Verwaltung Venezuelas nach Maduros Festnahme übergangsweise zu übernehmen.
Trump erläutert Pläne zur US-Verwaltung Venezuelas – viele Fragen bleiben offen
Quelle: Deutschlandfunk Nachrichten
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Nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Maduro planen die USA, die Verwaltung Venezuelas übergangsweise selbst zu übernehmen. US-Präsident Trump kündigte an, dass die USA das Land bis zu einem geordneten Übergang führen werden. Details zur Verwaltung sollen von Außenminister Rubio ausgearbeitet werden. Trump betonte, dass US-Ölkonzerne in Venezuela investieren und die Infrastruktur wieder aufbauen sollen. Die Erlöse aus dem Ölverkauf sollen die Kosten während der Übergangsphase decken. Trotz wirtschaftlicher Interessen bleibt das US-Ölembargo gegen Venezuela bestehen. Trump äußerte sich skeptisch zur Unterstützung der venezolanischen Oppositionsführerin Machado und nannte die Vizepräsidentin Rodríguez als mögliche Kooperationspartnerin. Sicherheitsexperten warnen vor einer möglichen Destabilisierung des Landes durch eine US-geführte Regierung. Historische Interventionen der USA in der Region zeigen sowohl Erfolge als auch Fehlschläge in der Vergangenheit.