Krieg im Iran
Trump feiert den Tod Chameneis als Erfolg, Kritiker befürchten Chaos
Nachdem der Oberste Führer der Islamischen Republik Iran von US-israelischen Angriffen getötet wurde, feiern US-Präsident Donald Trump und seine Anhänger dies als historischen Erfolg. Kritiker dagegen sehen Parallelen zum Irak-Krieg und warnen, mit dem Tod des damaligen irakischen Diktators Saddam Hussein habe der Krieg erst richtig angefangen.
Die Sorge, dass die Situation im Iran ebenfalls im Chaos enden könnte, teilen auch Sicherheitsexperten, demokratische Abgeordnete, sowie einige von Trumps eigenen Beratern. Der republikanische Rechtsprofessor Richard W. Painter sagte, der Angriff sei nach US-amerikanischem Recht und nach internationalem Recht illegal.
Der Angriff auf den Iran sorgt auch für weite Kritik aus den eigenen Reihen am US-Präsident: In seinen Präsidentschaftswahlkämpfen hatte Trump immer wieder versprochen, keine Kriege zu beginnen; laut einer Umfrage der Universität von Maryland befürworten nur 40 Prozent der Republikaner ein militärisches Vorgehen. Kritik kommt auch von prominenten Konservativen und rechten Influencern, die sich üblicherweise hinter den Präsidenten stellen.