Sexarbeit
Zum Weltfrauentag fordert die Union Strafen für Freier
Quelle: Die Zeit
Zum Internationalen Frauentag fordert die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion Susanne Hierl (CSU) ein Sexkaufverbot. Die Forderung entspricht dem sogenannten Nordischen Modell, bei dem Freier und Zuhälter bestraft werden sollen, während es Sexarbeiterinnen selbst entkriminalisiert. Zahlreiche europäische Staaten setzen dieses Modell eines Sexkaufverbots bereits um. In einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte Hierl, es sei für sie der falsche Ansatz, dass Freier ohne Strafe davonkämen. Zugleich forderte sie Ausstiegsangebote für Sexarbeiterinnen und Unterstützung dabei, das Gewerbe zu verlassen.