Brasilien
Abholzung im Amazonas auf Zehnjahrestief
Die Abholzung im brasilianischen Regenwald ist deutlich zurückgegangen und liegt auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Nach Angaben des Nationalen Instituts für Weltraumforschung wurden im Zeitraum zwischen August 2025 und Juli 2026 2.874 Quadratkilometer abgeholzt, rund 36 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der Waldbrände im Amazonasgebiet ging ebenfalls zurück. Rund 3,1 Millionen Hektar Wald waren von Bränden betroffen, etwa 80 Prozent weniger als im Vorjahr und die bislang kleinste Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1983.
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva bezeichnete die Entwicklung als „fantastisch“. Seit seinem Amtsantritt Anfang 2023 hatte Lula den Umwelt- und Klimaschutz wieder stärker in den Mittelpunkt gestellt.