Stellenabbau

Auch BMW gerät in der Autokrise unter Druck

Quelle: Tagesschau
Auch BMW gerät in der Autokrise unter Druck
Bildquelle: unsplash Julian Hochgesang

BMW will bis Ende 2027 rund 8.000 Stellen abbauen. Der Abbau soll nach Medienberichten über natürliche Fluktuation und ein freiwilliges Abfindungsprogramm in Deutschland laufen. Betroffen sind vor allem Bürojobs, nicht die Produktion. Erste Abgänge werden noch in diesem Jahr erwartet, 2027 soll das Programm stärker greifen. BMW beschäftigt weltweit rund 154.000 Menschen, mehr als die Hälfte davon arbeitet in Deutschland. Lange galt der Konzern als stabiler als viele andere deutsche Autobauer. Nun trifft die Krise der Branche aber auch den Münchner Hersteller spürbar. Belastend wirkt vor allem der schwache Absatz in China, dem wichtigsten Automarkt der Welt. Volkswagen, Mercedes, Audi und Porsche hatten bereits zuvor größere Sparprogramme angekündigt. Die IG Metall Bayern reagierte zurückhaltend und verwies darauf, dass der Abbau mit den Arbeitnehmervertretern geregelt werde.