Stellenabbau

Bis zu 120.000 Jobs bei Volkswagen gefährdet

Quelle: Tagesschau
Bis zu 120.000 Jobs bei Volkswagen gefährdet
Bildquelle: unsplash Julian Hochgesang

Volkswagen-Chef Oliver Blume will Werksschließungen möglichst vermeiden. Trotz des harten Sparkurses sagte er, es gebe intelligentere Lösungen, als Fabriken zu schließen. Der Konzern steht wegen hoher Kosten, schwacher Nachfrage, internationaler Konkurrenz und schwierigen Marktbedingungen unter Druck. Als gefährdet gelten unter anderem die Werke in Zwickau, Emden, Neckarsulm und Hannover. Dort arbeiten rund 40.000 Menschen.

VW prüft laut früheren Angaben verschiedene Alternativen, etwa die Ansiedlung von Rüstungsunternehmen oder den Bau von in China entwickelten Modellen. Zugleich sollen weltweit Tausende Managementstellen gestrichen werden. Nach Medienberichten könnten insgesamt bis zu 120.000 Arbeitsplätze betroffen sein. Der Betriebsrat verlangt deshalb klare Antworten von der Konzernspitze, wie es mit den Standorten weitergehen soll.