Geburtenrate auf neuem Tiefstand
Deutschland muss stärker in Kinder investieren
Quelle: Süddeutsche Zeitung
In Deutschland ist die Geburtenrate auf 1,32 Kinder pro Frau gefallen und hat damit den niedrigsten Stand seit fast 30 Jahren erreicht. Das verschärft langfristig den demografischen und wirtschaftlichen Druck. Gründe für den Rückgang sind vielfältig: Viele Menschen verschieben ihren Kinderwunsch wegen Karriereplanung, finanzieller Sorgen, fehlender Betreuung oder Unsicherheit. Politik sollte deshalb nicht nur mehr Geburten fördern, sondern gleichzeitig stärker in die bereits geborenen Kinder investieren. Bessere Bildung, Gesundheitsversorgung, Betreuung und Teilhabe könnten ihre Chancen verbessern und zugleich Eltern entlasten.