Millionen Beschäftigte betroffen

DGB beziffert Schaden aus Mindestlohnbetrug auf 64 Milliarden Euro

Quelle: Tagesschau
DGB beziffert Schaden aus Mindestlohnbetrug auf 64 Milliarden Euro
Bildquelle: unspalsh Kasiandra Richmond

Nach Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) hat die Umgehung des Mindestlohns seit 2015 Schäden von rund 64 Milliarden Euro verursacht. Beschäftigte verloren etwa 35 Milliarden Euro, Sozialkassen 22 Milliarden, und der Staat sieben Milliarden durch entgangene Einkommensteuer. Im Schnitt sollen jährlich rund zwei Millionen Menschen weniger als den vorgeschriebenen Mindestlohn erhalten haben, häufig durch unbezahlte Arbeitszeit, falsche Abzüge oder manipulierte Arbeitszeiten. Der DGB fordert mehr Kontrollen und härtere Strafen.