Antisemitismus in Deutschland
Drohungen und Anschlagspläne belasten jüdisches Leben
Quelle: Tagesschau
Seit dem Hamas-Angriff auf Israel 2023 hat sich die Bedrohungslage für Jüdinnen und Juden in Deutschland verschärft. 2025 registrierte RIAS bundesweit 8.725 antisemitische Vorfälle. Gefahren gehen von islamistischen, rechtsextremen und Teilen des links-antiimperialistischen Spektrums aus. Hinzu kommen mutmaßlich iranisch gesteuerte Anschlagsplanungen. Der frühere Makkabi-München-Präsident Robby Rajber stand zeitweise unter Personenschutz. Auch jüdische Einrichtungen und bekannte Persönlichkeiten werden bedroht und ausgespäht. Sicherheitsmaßnahmen gehören vielerorts zum Alltag.