Hitzesommer

Dürre in Bayern nimmt katastrophale Ausmaße an: Folgen für Ernte und Viehfutter

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Dürre in Bayern nimmt katastrophale Ausmaße an: Folgen für Ernte und Viehfutter
Bildquelle: USDA photo by Bob Nichols, Public domain, via Wikimedia Commons

Die anhaltende Hitze und Trockenheit in Bayern verursachen für viele Landwirte in Bayern existenzielle Probleme. Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) belegen das dramatische Ausmaß. Seit März ist durchgehend zu wenig Regen gefallen, im Juli nicht einmal die Hälfte des langjährigen Mittels von 1991 bis 2020. Zugleich liegen die Temperaturen weit über dem Durchschnitt, was eine erhöhte Verdunstung zur Folge hat. Im Juli lag die Temperatur in Bayern um 1,8 Grad über dem langjährigen Mittel, im Juni sogar um 3,1 Grad.

Eine Besserung der Lage ist trotz vereinzelter Schauer nicht in Sicht, der Agrarmeteorologe Andreas Brömser vom DWD rechnet im Gegenteil noch mit einer Verschlimmerung der Trockenheit. Die Folge sind teilweise drastische Ernteeinbußen. Besonders betroffen sind Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben. Auch Nutztiere wie Kühe leiden zunehmend unter der Hitze. Viele Landwirte können aufgrund der Dürre nicht genügend Grünschnitt als Futtermittel ernten und müssen Futter teuer zukaufen.