Verkauf von Glasfaserverträgen

Fragwürdige Methoden an der Haustür

Quelle: Tagesschau
Fragwürdige Methoden an der Haustür
Bildquelle: Michael Brandtner, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Bei vielen Verbraucherzentralen häufen sich seit einiger Zeit Beschwerden von Menschen, die sich von „unseriösen Haustürgeschäften“ bedrängt fühlen, so Oliver Buttler von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Besonders das Thema Glasfaser werde gern genutzt, um Kund:innen unliebsame Verträge zu verkaufen. Dabei gebe es regelrechte „Drückerkolonnen“, die offenbar auch bewusst Angst schüren, die reguläre Internetversorgung über Kupferkabel werde demnächst eingestellt. Damit soll Druck ausgeübt und Kund:innen zu einem Vertragsabschluss an der Haustür gedrängt werden.

Die aggressiven Methoden der Glasfaservertreter lassen sich womöglich auch durch das geringe Interesse der Kund:innen erklären. Der Glasfaserausbau ist für die Telekommunikationsunternehmen sehr teuer. Allerdings nutzten dem Branchenverband VATM zufolge Ende 2025 erst 6,4 Millionen Menschen in Deutschland einen Glasfaseranschluss.