Buchveröffentlichung

Hart an der Front: „Vergessene Soldatinnen“

Quelle: Tagesspiegel
Hart an der Front: „Vergessene Soldatinnen“
Bildquelle: Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Public domain, via Wikimedia Commons

Immer wieder kommt eine Debatte darüber auf, ob auch Frauen zum Dienst in der Bundeswehr verpflichtet werden sollten. Auch vor dem aktuellen Hintergrund der Pläne der Bundesregierung, die verpflichtende Musterung stufenweise zunächst für Männer wieder einzuführen, ist das Thema erneut Teil der Diskussion geworden. Für Frauen sind die Musterung und der Dienst in der Bundeswehr derzeit freiwillig.

Recherchen der Historikerin Karen Hagemann zeigen in dem Buch „Vergessene Soldatinnen“ auf, dass auch in der Vergangenheit immer wieder auch Frauen als Soldatinnen im Einsatz waren. Hagemann zeichnet die Geschichte von Frauen im Krieg in europäischen Armeen vom Dreißigjährigen Krieg bis heute nach, und zeigt dabei, dass Frauen auf vielfache Weise regulärer Teil der Armeen waren. In den beiden Weltkriegen kamen die beteiligten Armeen gar nicht mehr ohne Frauen aus, sei es als Sanitäterinnen, als Flakwaffenhelferinnen, Funkerinnen, aber eben auch als aktiv Kämpfende zum Beispiel in der Sowjetarmee. 

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