Milliardeninvestitionen
Hitzeschutz wird zur neuen Aufgabe für Schulen
Viele Schulen in Deutschland sind auf hohe Temperaturen noch nicht ausreichend vorbereitet. In Klassenräumen werden im Sommer häufig 30 Grad erreicht, was die Konzentration erschwert und besonders für jüngere Kinder gesundheitlich belastend sein kann. Schulen reagieren bislang vor allem mit verkürztem Unterricht, Schattenplätzen, Hitzeschutzfolien oder mobilen Klimageräten. Fachleute sehen darin jedoch nur kurzfristige Lösungen. Langfristig brauche es hitzeresistente Schulgebäude mit gedämmten Dächern, außenliegenden Jalousien, modernen Fenstern und entsiegelten Schulhöfen. Die Kosten dürften bundesweit in die Milliarden gehen. Schülervertretungen und Gewerkschaften fordern deshalb mehr Unterstützung von Ländern und Kommunen, damit Unterricht auch bei zunehmenden Hitzewellen möglich bleibt.