Schutzstatus für Haitianer beendet
ICE-Einsätze verändern den Alltag in Brooklyn
Quelle: Tagesschau
Seit US-Präsident Donald Trump mehr als 300.000 Haitianern den Schutzstatus TPS entzogen hat, prägt Abschiebungsangst den Alltag in „Little Haiti“ in Brooklyn. Viele Betroffene meiden Straßen, Geschäfte und Kirchen, verlieren mit ihren Jobs auch die Krankenversicherung und fürchten Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE. New York verweigert als „Sanctuary City“ die Zusammenarbeit städtischer Behörden mit ICE, kann Abschiebungen durch Bundesbehörden aber nicht verhindern. Kirchen, Anwälte und Freiwillige organisieren Lebensmittel, medizinische Hilfe und Rechtsberatung. Eine Rückkehr nach Haiti gilt wegen der dortigen Gewalt für viele als kaum vorstellbar.