Explosivwaffen

Immer mehr tote Zivilisten durch Drohnen

Quelle: Deutschlandfunk
Immer mehr tote Zivilisten durch Drohnen
Bildquelle: Dpsu.gov.ua, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Im vergangenen Jahr sind weltweit mindestens 22.600 Zivilist:innen durch Explosivwaffen getötet worden. Das geht aus dem Explosivwaffen-Monitor Bericht 2025 der NGO Handicap International und Partnerorganisationen hervor. Unter Explosivwaffen fallen unter anderem Bomben, Raketen und Sprengfallen sowie Drohnen und Streumunition. Die Zahl ist im Vergleich zu 2024 insgesamt leicht rückläufig, allerdings hat sich dagegen der Beschuss mit Drohnen massiv erhöht. In der Ukraine, im Jemen und in Syrien ist die Zahl der getöteten zivilen Opfer im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Besonders Angriffe mit Drohnen auf humanitäre Hilfe, Krankenhäuser und Schulen haben ebenfalls stark zugenommen. 67 Prozent aller zivilen Opfer starben durch Drohnenangriffe, besonders viele Drohnenopfer gibt es in der Ukraine. Hier stieg der Einsatz von Drohnen auf Bildungseinrichtungen um mehr als 350 Prozent.