Umgang mit extremen Positionen in der AfD

Immer öfter offene Einschüchterung

Quelle: Die Zeit
Immer öfter offene Einschüchterung
Bildquelle: unsplash Mika Baumeister

Die AfD tritt im Wahlkampf zunehmend aggressiv auf und grenzt sich immer seltener von extremen Positionen im eigenen Umfeld ab. Als Beispiele gelten Gewaltvorwürfe gegen einen AfD-Politiker, das Bedrängen von Journalisten bei Veranstaltungen und der Umgang mit rechtsextremen Akteuren. Während die Partei früher stärker versuchte, gemäßigt zu wirken, setzt sie heute offener auf Provokation und Einschüchterung. Dahinter steht die Annahme, dass sie sich durch ihre wachsende politische Stärke weniger um Abgrenzung und öffentliche Kritik kümmern muss. Die Radikalität vieler Positionen in der Partei ist zwar nicht neu, aber Maßstäbe in der Rhetorik und im politischen Diskurs sind wahrnehmbar verrutscht.