Rente
Kritik an geplanter Rentenreform wächst
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die geplante Rentenreform bis Ende des Jahres durch den Bundestag bringen. Die Empfehlungen der Rentenkommission sollen nach seinem Willen komplett umgesetzt werden. Ein wichtiger Punkt ist dabei das Rentenalter, das künftig stärker an eine im Durchschnitt längere Lebenserwartung angepasst werden soll. Bis 2041 könnte die Regelaltersgrenze deshalb auf etwa 67,5 Jahre steigen. Merz verteidigte den Plan im Bundestag und sagte, längeres Arbeiten sei nötig, damit das Rentensystem tragfähig bleibe.
Kritik kam von der Linken und den Grünen. Janine Wissler von der Linkspartei sprach von einer Rentenkürzung, weil Menschen in körperlich belastenden Berufen häufig nicht bis zum regulären Rentenalter arbeiten könnten. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge warf der Regierung eine harte Sparpolitik vor. Merz wies die Vorwürfe zurück.