Hitze und Dürre bedrohen Ernten
Landwirte werden zu ersten Opfern der Klimakrise
Landwirte bekommen die Folgen des Klimawandels oft früher und deutlicher zu spüren als viele andere Berufsgruppen. Wenn Hitzeperioden länger dauern, Böden austrocknen oder Starkregen und Hagel ganze Felder beschädigen, steht schnell die wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel. Ernten fallen geringer aus, Wiesen liefern weniger Futter und Tiere leiden unter der hohen Belastung. Betroffen sind unter anderem Mais, Zuckerrüben, Hülsenfrüchte und Winterweizen. Neben staatlichen Hilfen und einer Anpassung durch widerstandsfähigere Sorten, Bewässerung und besseren Hitzeschutz wird deshalb auch ein stärkeres politisches Engagement der Landwirtschaft gefordert. Bauernverbände sollten ihren Einfluss nicht nur für finanzielle Unterstützung nutzen, sondern auch konsequenten Klimaschutz einfordern.