Nach Auslieferung
Rechtsextremistin Liebich muss Haft in Männergefängnis absitzen
Die Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich wurde 2023 wegen Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung zu einem Jahr und sechs Monate Haft ohne Bewährung verurteilt. Daraufhin lies Liebich den eigenen Geschlechtseintrag auf weiblich ändern, worin Kritiker:innen einen Missbrauch der neuen Regelung sehen. Dadurch sollen wohl die Haftbedingungen angenehmer werden.
Doch bevor es zu dem geplanten Haftantritt im Chemnitzer Frauengefängnis kommen konnte, ergriff Liebich die Flucht und wurde in Tschechien gefasst. Am Dienstag wurde Liebig dann an die deutschen Behörden ausgeliefert. Die Leitung des designierten Frauengefängnis verkündete, dass Liebich “nach Abwägung aller maßgeblichen Aspekte des Einzelfalls" nicht bei Ihnen untergebracht werden könne. Nun kommt Liebich im Männergefängnis unter.