Medienbericht
Springer-Chef Döpfner soll Merz zu AfD-Öffnung gedrängt haben
Laut Recherchen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) soll Mathias Döpfner, Vorstandschef des Axel-Springer-Verlags, den Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgefordert haben, sich gegenüber der AfD zu öffnen. In einem Podcast berichten die Journalisten, die die Recherche betrieben haben, von einem Vieraugengespräch von Merz und Döpfner, das Anfang 2026 im Kanzleramt stattgefunden haben soll.
In dem Gespräch soll es um den Umgang der Union mit der AfD und ihrer Brandmauer zu der Partei gegangen sein. Der Verfassungsschutz hat die AfD als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft. Döpfner soll Merz eine Zusammenarbeit mit der AfD nahegelegt haben. Merz habe dies einer Quelle zufolge abgelehnt und gesagt, das geschehe „nur über meine Leiche.“ Döpfner soll darauf entgegnet haben: „Das werden Sie noch bereuen.“ Der Springer-Verlag wies die Darstellung des Medienberichtes als falsch zurück.