Ulrich Siegmund und Tino Chrupalla

Thorsten Frei kritisiert Singen der DDR-Hymne bei AfD-Veranstaltung

Quelle: Die Zeit
Thorsten Frei kritisiert Singen der DDR-Hymne bei AfD-Veranstaltung
Bildquelle: Dr. Frank Gaeth, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Bei einer Veranstaltung der AfD in Dessau-Roßlau am Dienstagabend wurde die DDR-Hymne „Auferstanden aus Ruinen“ gesungen. Sowohl AfD-Bundeschef Tinmo Chrupalla und AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Ulrich Siegmund sangen die Hymne. Zahlreiche Besucher:innen sangen mit, bevor erst danach die deutsche Nationalhymne angestimmt wurde.

Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) hat das Singen der DDR-Hymne deutlich kritisiert und bezeichnete den Vorfall als „extrem befremdlich.“ Auch der Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt, Johannes Beleites, äußerte sich kritisch: „Die Hymne der DDR war die Hymne einer Diktatur.“ Es sei eine „Missachtung der Opfer der SED-Diktatur.“