Energiekrise in Ungarn

Ungarn schaltet Licht an Wahrzeichen wegen Energiekrise ab

Quelle: Tagesschau
Ungarn schaltet Licht an Wahrzeichen wegen Energiekrise ab
Bildquelle: Jakub Hałun, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die andauernde Hitzewelle sorgt derzeit für eine Energiekrise in Ungarn. Das einzige Atomkraftwerk (AKW) des Landes wurde auf nur zwölf Prozent der Leistung gedrosselt, weil es in Folge der Trockenheit und Niedrigwasser in der Donau an Kühlwasser mangelt. Der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar teilte mit, das AKW sei nur knapp einer kompletten Abschaltung entgangen. Ungarische Unternehmen versuchen, ihren Energieverbrauch zu senken. Öffentliche Gebäude und Wahrzeichen werden teils nicht mehr beleuchtet.

Ungarn zählt zu den Ländern Europas, bei denen die Hitzewelle zu erheblichen Lücken in der Stromproduktion geführt hat. Betroffen sind vor allem Länder, die auf Atomkraft setzen, darunter auch Rumänien. Dort musste ein Reaktor eines AKWs bereits abgeschaltet werden. Rumänische Unternehmen wurden ebenfalls von der Regierung gebeten, freiwillig Energie zu sparen. Die Autobauer Ford und Dacia kündigten an, ihre Produktion bis zum 19. August einzustellen.