AfD-Datenleck: Wie die AfD mit wertvollen vertraulichen Informationen versorgt wurde
Unter rechten Freunden tut man sich den Gefallen
Enthüllungen aus den geleakten E-Mails der AfD zeigen auch Verbindungen zu Meinungsforschern, Juristen und Journalisten. Analysen der Zeit belegen, wie einflussreiche Personen aus Justiz, Journalismus und Demoskopie sich der Partei angedient haben.
Vertrauliche Anfragen und Informationsaustausch gab es auch zwischen AfD-Chefin Alice Weidel und Hermann Binkert, dem Chef des unabhängigen Meinungsforschungsinstituts Insa. Offenbar hat Binkert Weidel mehrfach politisch beraten, seine Kontakte reichen auch in das Vorfeld der Neuen Rechten.
Binkert beeinflusste in seiner Funktion als Meinungsforscher maßgeblich Debatten und Wahlen. Das Insa-Institut steht wegen seiner Nähe zu der AfD bereits länger in Kritik. Die Leaks zeigen auch, wie der damalige Chef des Deutschland-Kuriers David Bendels vertrauliche Informationen und interne Protokolle mit Weidel teilte.