Spionageaffäre beim BND
USA stellen Geheimdienstkooperation offenbar auf den Prüfstand
Quelle: Tagesschau
Nach der Festnahme des früheren BND-Präsidenten August Hanning sollen US-Geheimdienste eine Überprüfung ihrer Zusammenarbeit mit dem BND angekündigt haben. Hanning wird verdächtigt, über Jahre geheime Dokumente beschafft und deren Weitergabe ins Ausland versucht zu haben. Er bestreitet die Vorwürfe. Während Sicherheitskreise von normaler Kooperation sprechen, berichten BND-Mitarbeiter von weniger und schlechteren Informationen aus den USA. Hinweise auf mögliche Terroranschläge sollen die US-Dienste weiterhin übermitteln. Andere deutsche Behörden melden keine Einschränkungen. Ermittler prüfen zudem mögliche Sicherheitslücken beim BND. Hunderte sichergestellte Unterlagen werden ausgewertet.