Spiegel-Enthüllung über Eralp

Veröffentlichen ja, aber nicht so

Quelle: Süddeutsche Zeitung
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Bildquelle: Roy Zuo, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Bei der Autorisierung eines Spiegel-Interviews, in der Befragte Antworten nachträglich ändern können, schickte das Team der Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp versehentlich interne Kommentare mit. Darin fürchtet sie, ihre Familie durch Aussagen über einen Terrorsympathisanten zu gefährden. Der Spiegel veröffentlichte die Kommentare.

Aus journalistischer Perspektive kann man das trotz möglichen Vertrauensbruchs für begründbar halten: Dinge publik zu machen, von denen man nichts wissen sollte, gehört zum Journalismus. Überzogen ist dagegen die Begründung des Spiegels, in Berlin könne deshalb von innerer Sicherheit keine Rede mehr sein.