Stellenabbau

VW-Vorstand plant Abbau von bis zu 100.000 Stellen

Quelle: Tagesschau
VW-Vorstand plant Abbau von bis zu 100.000 Stellen
Bildquelle: Harrison Keely, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Bei dem Autokonzern Volkswagen könnte es Berichten des Manager Magazins zufolge zu einem deutlich größeren Stellenabbau kommen als bislang bekannt. In den kommenden Jahren sollen demnach bis zu 100.000 Arbeitsplätze wegfallen. Die VW-Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie der Audi-Standort Neckarsulm könnten geschlossen werden. Ein konkretes Datum für die Maßnahmen ist nicht bekannt.

Der VW-Konzern bestätigte die Zahlen bislang nicht, sprach aber von „tiefgreifenden“ bevorstehenden Veränderungen in der Firmenstruktur. Das aktuelle Geschäftsmodell, Autos in Deutschland zu entwickeln, in Europa zu produzieren und weltweit zu exportieren, funktioniere nicht mehr für alle Marken, so ein VW-Sprecher. Er verwies auf Zölle, härteren Wettbewerb und allgemein schlechte Marktentwicklungen.

Von der Gewerkschaft IG-Metall und dem Betriebsrat kam scharfe Kritik an den Sparplänen. In einer gemeinsamen Stellungnahme von IG-Metall-Chefin Christiane Benner, Bezirksleiter Thorsten Gröger und Betriebsratschefin Daniela Cavallo heißt es, solche Pläne würden mit aller Macht verhindert werden.