Rentenkommission

Was die Rentenkommission beschlossen hat

Quelle: Die Zeit
Was die Rentenkommission beschlossen hat
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Eine Rentenkommission aus Professor:innen und Abgeordneten hat sich auf 30 Vorschläge für Reformideen geeinigt. Unter anderem soll das Renteneintrittsalter in Zukunft an die Lebenserwartung gekoppelt werden, der abschlagfreie Renteneintritt mit 63 Jahren wird abgeschafft. Die Rentenhöhe soll weiter an die Lohnentwicklung gebunden sein. Keine wesentlichen Änderungen sieht die Kommission bei der Finanzierung vor, die Beitragsfinanzierung sowie die Beitragsbemessungsgrenze werden beibehalten. Minijobs sollen künftig auch in die Rentenversicherung einbezogen werden, Beamten dagegen bleiben außen vor.

Weiterhin schlägt die Kommission zur Reformierung vor, dass in Zukunft neben dem bisherigen umlagefinanzierten System auch eine Kapitaldeckung eingeführt wird. Dabei werden einbehaltene Rentenbeträge am Kapitalmarkt angelegt und sollen damit eine Rendite erwirtschaften. Konkret sollen die Beiträge schrittweise um zwei Prozent steigen, um Geld für die Kapitalanlage einzusammeln, dabei tragen Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen jeweils einen Prozentpunkt.