Weniger Förderung

Wieder Änderungen im Heizkeller

Quelle: Tagesschau
Wieder Änderungen im Heizkeller
Bildquelle: Image by ri from Pixabay

Die Bundesregierung will die Förderung für Wärmepumpen und andere klimafreundlichere Heizungen zurückzufahren. Damit sollen bis 2030 bis zu 2,1 Milliarden Euro eingespart werden. Die Förderung soll sich in Zukunft stärker am Einkommen orientieren.

Bisher erhalten Eigentümer beim Umstieg auf eine klimafreundliche Heizung eine staatliche Förderung von bis zu 70 Prozent der Kosten, maximal 21.000 Euro. In Zukunft steigt der Fördersatz für Einkommen von bis zu 30.000 Euro von 30 auf 40 Prozent. Bei Einkommen bis zu 50.000 Euro liegt der Bonus bei zehn Prozent.

Gleichzeitig kippt die schwarz-rote Koalition Kernpunkte in dem umstrittenen sogenannten Heizungsgesetz. Die Regelung, dass neu eingebaute Heizungen mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, entfällt. Dazu sollen auch künftig weiterhin neue Gas- und Ölheizungen eingebaut werden können.

Fachleute des zuständigen Bundestagsauschusses kritisierten bei dem Vorhaben der Regierung bürokratische Überlastung, soziale Risiken für Verbraucher, mangelnde Praxistauglichkeit und mögliche verfassungsrechtliche Bedenken.