US-Einwanderungsbehörde ICE
Wieder tödliche ICE-Einsätze in den USA
In der Kleinstadt Biddeford im US-Bundesstaat Maine ist ein Mann von einem ICE-Beamten erschossen worden. Die genauen Umstände sind noch unklar. Laut Hilfsorganisationen in Maine handelt es sich um einen 26-jährigen Mann mit kolumbianischer Staatsbürgerschaft, der eine Arbeitserlaubnis für die USA hatte. Es ist bereits der zweite tödliche Vorfall bei ICE-Einsätzen innerhalb einer Woche.
Das US-Heimatschutzministerium teilte mit, ICE-Mitarbeiter hätten eine „gezielte Strafverfolgungsmaßnahme“ beim Haus des Getöteten durchgeführt. Er habe das Haus verlassen und versucht, in einem Fahrzeug vom Tatort zu fliehen. Einer der ICE-Mitarbeiter habe „aus Sorge um die öffentliche Sicherheit“ einen Schuss abgegeben. Eine Erklärung, warum die öffentliche Sicherheit gefährdet gewesen sein soll, gab es bislang nicht.